VW-Chef Oliver Blume dominiert das CEO-Impact-Ranking: Autoindustrie prägt die mediale Agenda
Die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung veröffentlicht das CEO-Impact-Ranking von UNICEPTA für das dritte Quartal 2025
Oliver Blume setzt den Ton der Transformationsdebatte bei Volkswagen
Armin Papperger behauptet Platz 2, Sicherheitstechnologien und globale Auftragslage im Fokus
Ola Källenius auf Platz 3, Regulierung und Wettbewerb prägen die IAA-Woche
13.10.2025
Die Unsicherheiten der Weltwirtschaft, die Diskussion um Deutschlands Wettbewerbsfähigkeit und die Transformation zentraler Industriezweige prägen die mediale Agenda des dritten Quartals 2025. Vor allem die Autoindustrie steht sinnbildlich für den Spagat zwischen Strukturkrise und Zukunftsversprechen. Die Debatten um Produktion, Beschäftigung und technologische Unabhängigkeit werden zunehmend über die Auftritte und Aussagen ihrer Spitzenmanager geführt. Das zeigt das aktuelle CEO-Impact-Ranking von PRophet (vormals UNICEPTA) für das dritte Quartal 2025. An der Spitze steht erneut Oliver Blume, CEO von VW und Porsche, dessen Aussagen zu Transformation, Standort und globalem Wettbewerb die wirtschaftspolitische Diskussion mitprägten.
Blume führt das Ranking mit großem Abstand an. Im Fokus der Berichterstattung stehen die Neuausrichtung des Konzerns und der Kurs in Richtung E-Mobilität. Die mediale Diskussion kreist um die Anpassungsfähigkeit der deutschen Autoindustrie im globalen Umfeld. Bild am Sonntag zitiert Blume: „Die Welt ist aus den Angeln geraten: geopolitische Krisen, Kriege, Zölle. Das betrifft die gesamte Industrie und eben auch uns. Wir steuern aber bereits erfolgreich dagegen.“ Die Tagesschau schreibt: „Mit klarem Fokus auf die E-Mobilität.“ Die Welt ordnet ein: „Unser Geschäftsmodell, das uns über viele Jahrzehnte getragen hat, funktioniert heute nicht mehr in dieser Form.“
Papperger belegt Platz 2, Källenius komplettiert die Top 3
Armin Papperger, Vorstandsvorsitzender von Rheinmetall, steht im Ranking für das dritte Quartal erneut auf dem zweiten Platz. Die mediale Präsenz speist sich aus Auftragseingängen, Produktionsausbau und der sicherheitspolitischen Bedeutung der Branche. Die FAZ beschreibt Rheinmetall als Symbol eines Sektors im Aufwind. Reuters zitiert Papperger: „Rheinmetall ist erfolgreich auf seinem Weg, ein globaler Rüstungschampion zu werden.“ Besondere Bedeutung kommt dabei dem Drohnensegment zu. „Der Drohnenmarkt wird allein in Deutschland in den kommenden Jahren auf mehrere Millionen Euro wachsen“, zitiert Der Spiegel Papperger. Die Kombination aus sicherheitspolitischem Kontext und industrieller Skalierung hält Papperger im Zentrum der Berichterstattung.
Ola Källenius, CEO von Mercedes-Benz, rundet die Top 3 ab. Im Umfeld der IAA stellt er seine Position in der Regulierungsdebatte heraus und betont zugleich den Wettbewerbsanspruch. Bild zitiert Källenius: „Ein reines Verbrenner-Verbot zu einem fixen Zeitpunkt ist zu eindimensional.“ Reuters zitiert Källenius: „Wir müssen neue Anbieter ernst nehmen. Bei der Elektromobilität haben wir uns an die Spitze gearbeitet, da brauchen wir keine Angst vor China zu haben“. Damit spiegelt Källenius den Spannungsbogen zwischen politischer Regulierung und globalem Wettbewerb.
BMW-CEO Zipse auf Platz 4, gefolgt von Roland Busch (Siemens) auf Platz 5
BMW bleibt sichtbar im Diskurs zu Transformation, Modellpolitik und internationalen Märkten. Der Auftritt des Konzerns auf der IAA und Zipses Fokussierung auf die „Neue Klasse“ sorgten für positive Resonanz und stärkten die Wahrnehmung des Herstellers. Der Spiegel berichtet über die Rollout-Logik der „Neuen Klasse“: „Wir bringen die Technologien in unser komplettes Portfolio und machen innerhalb kurzer Zeit quasi jedes Modell neu“, sagte Oliver Zipse. Zugleich ordnet Zipse die Lage der Branche nüchtern ein. Der Spiegel zitiert ihn mit den Worten: „In dieser Branche kann man sich keine Fehler leisten.“ Und: „Es wird eine Auslese geben in unserer Industrie.“
Siemens prägte im dritten Quartal die Diskussion zu Digitalisierung, Energieeffizienz und industrieller Wettbewerbsfähigkeit. Der Technologiekonzern gilt als Taktgeber der deutschen Industrie und adressierte zentrale Standortfragen. Reuters zitiert Roland Busch: „Geopolitische Spannungen, schwankende Zölle und Handelsrestriktionen sind offenbar die neue Normalität.“ Zugleich setzt Busch auf Verlässlichkeit im Ausblick. Reuters berichtet, er sehe Siemens auf Kurs zu den Prognosen für das Geschäftsjahr.
Die weiteren Platzierungen im Top-10-Ranking: Christian Sewing (Deutsche Bank, Platz 6), Bill Anderson (Bayer, Platz 7), Christian Klein (SAP, Platz 8), Bjørn Gulden (Adidas, Platz 9) und Oliver Bäte (Allianz, Platz 10).
Für das CEO-Impact-Ranking werteten die Media-Intelligence-Expertinnen und -Experten von PRophet im dritten Quartal 2025 4.581 Beiträge aus 116 deutschen und internationalen Print- und Online-Quellen aus, die von Juli bis September 2025 erschienen sind. Das Ranking basiert auf Ergebnissen aus dem PRophet DAX-Benchmark. Dieser erfasst kontinuierlich die mediale Präsenz aller DAX-Konzerne und ihrer CEOs sowie Rezeptionswahrscheinlichkeit, Fokus und Tonalität der Berichterstattung.
Über PRophet
PRophet ist eine Suite aus KI-gestützter SaaS-Software und begleitenden Services, die darauf ausgelegt ist, die nächste Generation von „human-led, AI-fed“ Communications Engineers in PR, Social Media und Influencer Marketing zu stärken und zu unterstützen.
PRophet Media Intelligence (vormals UNICEPTA) ist der weltweit größte Anbieter für globales Medienmonitoring, Marktanalysen und Social Listening – und liefert Kommunikationsverantwortlichen weltweit unverzichtbare Insights und präzise Analysen.
PRophet Earn nutzt prädiktive, kognitive und generative KI, um Nutzer*innen dabei zu helfen, relevante Top-Journalist*innen und führende Influencer*innen zu identifizieren, gezielt anzusprechen und mit ihnen in Kontakt zu treten. Die Media-Relations-Lösung erstellt und testet medientaugliche PR-Inhalte, um journalistisches Interesse und erwartete Resonanz vorab zu prognostizieren.
PRophet Influence, betrieben von influencermarketing.ai, kombiniert Influencer-Discovery, Performance-Analyse, Brand Safety und Tracking-Technologien, um Influencer-Kampagnen gezielt zu steuern – mit Blick auf Präzision und Wirkung.
PRophet wurde mit dem Innovation SABRE Award von PRovoke Media (2023–2025), einem Webby Award 2024 ausgezeichnet und in die Tech Hotlist 2024 von PR News aufgenommen. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in New York City sowie Standorte in Washington DC, London, Köln, Berlin, Zürich, São Paulo und Shanghai und ist Teil der The Marketing Cloud (TMC) – einer Suite datengetriebener SaaS-Lösungen für moderne Marketer*innen. Mehr unter: www.prprophet.ai
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